Ich besuche sehr oft die Page von Amazon und schau mich nach Büchern um, die mich interessieren könnten und füge diese meiner Wunschliste hinzu. Wenn ich mir das so ansehe ist das noch ganz schön viel, was ich da vor hab zu lesen
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Gerade heute morgen bin ich auf einem Artikel hängen geblieben welcher sich auf der Mainpage von Amazon befand. Der neue Amazon Kindl ist unterwegs nach Europa. Ein Ebook Reader mit dem es möglich sein soll E-Books, elektronische Zeitschriften und E-Papers (elektronische Zeitungen) zu lesen.
Seit Ende 2007 ist es auf dem US-Markt erhältlich. Der von Amazon geplante Deutschlandstart des Kindle in der ersten Jahreshälfte 2009 scheiterte an „überzogenen Forderungen“ der Mobilfunkunternehmen. Amazon bietet für sein Gerät nach eigenen Angaben rund 350.000 elektronische Bücher und eine Reihe von elektronischen Zeitungen überwiegend in englischer Sprache an.
Seit dem 4. März 2009 bietet Amazon in den USA eine ebenfalls „Kindle“ genannte Applikation für das iPhone an, mit der die Kindle-Inhalte dargestellt werden können. Diese ist für Deutschland aber offiziell noch nicht erhältlich.
Ab dem 19. Oktober 2009 soll der Kindle außerhalb der USA auch in Deutschland und in hundert weiteren Staaten erhältlich sein. Bestellt werden kann der Kindle nur über die US-Amazon Seite. Dies erinnert mich irgendwie an den Einmarsch von iphone. Im Internationalen Kindle ist ein UMTS-Modem verbaut, mit dem die Inhalte weltweit auf das Kindle ladbar sind.
Bei der Vermarktung von Kindle bedient sich Amazon der Strategie des Viral-Marketings, des Marketings durch Empfehlung. Mal sehen wie lange dies wohl so bleibt…
Ähnliche Produkte anderer Hersteller sind Sony Reader und iLiad. Einige reine E-Book-Geräte konnten sich nicht durchsetzen.
Im Februar 2009 veröffentlichte der amerikanische Schriftsteller Stephen King die Novelle Ur, die derzeit exklusiv nur über ein Kindle verfügbar ist und in der es auch inhaltlich um dieses Gerät geht.
Nach gescheiterten Verhandlungen mit den deutschen Telekommunikationsanbietern verkündete Amazon im Juni 2009, dass Kindle in absehbarer Zeit nicht auf dem deutschen Markt erscheinen wird. Im Juli 2009 sank der Preis um ein Siebtel auf 299 Dollar und in China erscheint ein Plagiat des Kindle 2 (war ja klar!).
Es wird kritisiert, dass der Kindle derart auf Digitale Rechteverwaltung setzt, dass Bücher nur auf einem Gerät gelesen werden können. Eine Weitergabe ist nicht möglich, Amazon behält sich sogar vor, den Zugriff auf bereits gekaufte Bücher zu verbieten, wenn der Verdacht besteht, dass ein Nutzer das Digitale Recht umgehen will. Auf diese Weise haben die Bücher keinerlei Wiederverkaufswert und der Zugang zu Informationen kann nachträglich beschränkt werden.
Zum Kauf von elektronischen Büchern mit dem Kindle ist es darüber hinaus notwendig, eine amerikanische Adresse und Kreditkarte von einer amerikanischen Bank anzugeben, was die Verwendung für Kunden aus anderen Ländern, die den Kindle auf eigene Kosten importieren, erschwert. Aber ich glaube dies wird nicht lang ein Problem sein, wenn Kindle in Europa
erst mal Fuß gefasst hat.
Nun würdet ihr so ein Ebook Reader als Lohnenswerte Anschaffung sehen? D.h. nie wieder Bücher “schleppen”, die auch noch Platz benötigen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Bücher die über Kindl gelesen werden von der Anschaffung billiger sind und auch noch, mit Ausnahme der Herstellung des Kindls, umweltfreundlicher ist. Ist dies ein vielleicht ein kleiner Schritt gegen die Abrodung des Regenwaldes. Gabs nicht schonmal eine Kampagne “Weniger Papier nutzen”?
Andererseits ersetzt der Kindl einem nicht das Gefühl des Papiers, des Umschlags und das Blättern der Seite. Wer träumt nicht davon eine Bibliothek mit den Büchern zu besitzen die einer persönlich gelesen hat. Wie schön wenn man diese Sammlung dann präsentieren kann oder jemand sogar sich ein Bild über einen machen anhand seiner Büchertitel.
Ich bin der letzte der sagt “So einen neuen Schnickschnack brauche ich nicht!”. Das sagte mein Dad zum Internet damals… nun er hat immer noch kein Internet, aber ICH wüsste nicht was ich mit meinem Rechner ohne Internet machen würde *g*. Sobald bei uns in der Wohnung nur das Internet kurzfristig ausfällt, steht jeder auf, bewegt sich neandertalmäßig richtung Router und wackelt erst mal an den Kabeln. Und hofft das das geholfen hat…
Also was ich sagen will, man stellt sich nicht gegen Innovation.
Sollte man also auf den Zug aufspringen oder warten bis sich Konkurrenten in den Markt einschreiten und was besseres, billigeres oder zumindest was ähnliches einfallen lassen.
Und wer meint, ich hätte Probleme damit sowas teures und edeles mit mir rumzutragen in der Öffentlichkeit… Hallo? Ich sag nur iPhone, Laptop und andere Handys die so teuer sind wie PCs… also bitte.


