Davon überzeugt, dass Games eine absolute Verschwendung sind und nur süchtig machen, belehrte mich heute Jane McGonigal (Game Designerin) bei ihrem Auftritt bei TED eines weit aus besserem.
Sie sieht die Zukunft der Spieleindustrie als ein Werkzeug unglaublichen Potentials, die Welt positiv zu verändern. Mit der sehr provokanten Aussage, dass wir in Zukunft mehr Zocker benötigen um die Welt zu retten, trifft sie bei mir den Nerv der Aufmerksamkeit.
Durch Statistiken und geschichtliche Ereignisse, zielt sie darauf ab, dass wenn wir es schaffen, die Energie welche in Spiele wie WoW eingebracht werden zu lenken, in Spiele, welche sich mit Real-Life-Problems auseinandersetzen, die Welt positiv verändern können. Den ersten Schritt dazu zeigt sie in ihrer Präsentation.
Diese Präsentation hat mein Weltbild ein wenig verändert und mich davon überzeugt, dass niemand nutzlos ist. Es mangelt einfach nur noch an genügend kreativen Leadern die diese Energie lenken können. Irgendwie erinnert mich dies an eine führerlose Schafsherde. Die Aufgabe des Leaders ist meiner Meinung nach das Zusammenführen von längerfristigen Begehren der Menschen und deren Fähigkeiten mit den eigenen Projekten im eigenen Geschäft an denen man selbst arbeitet, so dass letztenendes alles funktioniert.
